piątek, 24 grudnia 2010

Mein Kampf. Der Geschichte zweiter Teil.

Die Lieben Wesen waren mir nicht mehr am Herzen. April 2007 war ein Monat, in dem es viel geschah. Endlich traf ich die Entscheidung alle Kontakte mit der Klasse B aufzuhören. Sie belasteten nur mein Leben, das ich doch so glücklich führen konnte. Bis heute wundere ich mich sehr, warum nur so spät? Es gab ja immer jemanden, der versuchte es mir zu erklären. Ich wollte aber nicht hören, und wer nicht hören will, muss fühlen. In all diesem Chaos fand J. sie Möglichkeit sich zu mir anzunähern. Sie machte das allmählich, so dass es ihr schließlich gelang. Wahrscheinlich wusste ich schon damals von ihrem elektronischen Notizbuch, dessen Titel mein Name war. J. schrieb da alles, was mit meiner Person verbunden war; alle Treffen, gewiss sogar die zufälligen, alle Blicke auf sie und Ähnliches, was kaum glaubwürdig ist. Denn die Wahrheit sah folgend aus: von frühen Zeiten an verliebten sich in mich sowohl Monika als auch J.. Die erste konnte davon nicht wissen, weil J. alles dafür machte außer Verdacht zu bleiben. Und sie hatte dabei ein Ziel. Am Ende vom April veränderte sich die Situation. J. ging mit Monika nicht mehr um, sie war frei und unabhängig. Hier war ich etwas leichtsinnig – ich ließ sie ihre Gefühle zeigen, obwohl ich wusste worum es geht. Ich tat nicht dagegen, denn sie schien die Einzige zu sein, die mich wirklich trösten wollte – einfach so, wohltätig. Es kam unter uns zwei zu einem wichtigen Gespräch, in dem ich sagte, dass mir ihr hartnäckiger Charakter sehr gefällt. Dann fragte sie mich nach einer Partnerschaft: ich und sie Solch ein Dummkopf wie ich ließ sich keine Zeit fürs Überlegen geben und sagte wegen der reizenden Emotionen gleich zu. Damals fiel mir nicht mal auf, dass der Charakter nicht alles ist. Für J. war es der glücklichste Tag ihres Lebens, ja, sie träumte davon lange. Was ich wirklich machte, erfuhr ich erst eine Woche nachher, nach dem langen Wochenende im Mai, als ich in die Schule trat. Das war Dienstag der 8., ganz normal kam ich in den Klassenraum. „Wir kennen dich nicht! Wir wissen, was du gemacht hast!“ riefen sofort meine zwei besten Freunde Damian und Grzesiek. Beim ersten Mal fühlte ich mich echt schuldig, aber ich erklärte das ihnen gleich. Trotzdem schauten sie auf mich etwas anders als sonst. Es vergangen also zwei weitere Wochen, in denen ich immer sicherer war, dass so was nie passieren sollte. Zwar machte ich sie glücklich, aber ich selbst hatte dadurch einen verschlechterten Ruf. Es gab auch Missverständnisse mit anderen Bekannten. Auch die beiden rieten mir diese Partnerschaft möglichst schnell zu reißen. Jedes Mal wenn J. vorbeiging, gaben sie seltsame Gerausche her. Deswegen schmiedete ich einen Plan, wie ich das schaffen könnte. Außerdem bereitete ich entsprechende Argumente gegen „Paarsein“ vor, damit alles realistisch aussah. Kurz überlegte ich und sammelte gleich alle Teile meiner Verabschiedungsrede. Beispielsweise taugte ich zu einer Partnerschaft gar nicht, denn ich hatte keine Gefühle, und wenn schon, dann war es für mich unmöglich sie zu zeigen. Zudem fertigte ich eine Liste mit meinen „Lebensvoraussetzungen“ an. Sie beinhaltete solche Punkte wie: keine Partnerschaft, keine Gefühle, das Alleinsein, die Unabhängigkeit und so weiter. Diese Liste war eine ausgezeichnete Begründung meines Entscheids. Denn ehrlich gesagt, wollte ich unbedingt rasch wegfliehen, von einem Mädchen, das ich nicht liebte und alle negativen Meinungen über mich vernichten. Solches Leben konnte ich nicht vertragen. Schließlich am 23.05 verließ ich sie. Ich war dadurch glücklich. Das einzige Problem war es, dass J. gleich in Träne ausbrach, was ich aufhalten musste. Zudem schnitt sie ihre Venen an. Ich wollte nämlich, dass sie meine Entscheidung akzeptiert und zwar mit Verständnis. Natürlich durfte ich die wirklichen Gründe nicht verraten, aber falls sie intelligent ist, ahnte sie gleich, worum es ging. Sie beklagte Grzesiek über den Bruch zwischen uns. Ich erreichte ein Ziel – ich konnte endlich alle Infos sammeln und analysieren. Kurz nach der Wende wurde ich über ein anderes Mädchen verdächtigt. Hier muss ich dem zustimmen, aber nicht ganz. Es war eher eine sensible Freundin von mir, die lediglich und gelegenheitlich sich etwas für Beziehungen zwischen mir und J. interessierte. Die erweckten an ihr manchmal Mitleid. Einen Kontakt zu Ola wollte ich auf keinen Fall vernachlässigen. Sie war einfach sympathisch. Außerdem gab es noch eine schöne Gestalt, die eine wichtige Rolle spielte. Es war einmal ein Deutschkurs, auf den sich Damian einschrieb. Weil ich auch dieselbe Deutschlehrerin vorher hatte, kam ich einmal mit Damian, um sie zu besuchen. Da lernte ich eine der Teilnehmer kennen. Kasia war in der Gruppe die jüngste (von mir und Damian um ein Jahr), deshalb nannte man sie „Töchterchen“, wodurch ich noch lange einen Grund zum Lachen hatte. Das war so lustig. Sie erfreute sich sehr, als sie hörte, von welchem Lyzeum wir sind, weil sie sich auch zu diesem bewerben wollte. Wenn es um den Zeitpunkt geht, war dies in Tag vor meiner Ausfahrt im Jahre 2006 nach Cottbus. In Deutschland verbrachte ich vier Tage lang, an denen ich viel Spaß hatte. Wir fuhren dort für Vorlesungen aus verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen. Am Ende wurde ein großer Bal veranstaltet und habe dabei ganze Menge Leute aus eigener Schuler kennen gelernt, die hauptsächlich aus bilingualen Klassen waren, also eine Chance etwas Neues und Interessante zu hören. Bis heute denke ich richtig positiv daran, was wir dort erlebten. Mit Kasia traf ich mich mehrmals, es fiel zunächst schwer. Ich war immer schüchtern, das heißt, ich besaß nie die Fähigkeit, sich so ausdrücken zu können, wie ich es mir wünschen würde. Sogar wenn ich es von ganzen Kräften wollte, wäre es mir sicherlich nicht gelungen. Eine schöne Sache war eine Rose von mir, das ich ihr schenkte. Und das ist doch nicht so oft der Fall! Nur wenn jemand bedeutend ist. Es gab solche Zeit, wenn ich ihr wiederholte, dass ich sie liebe, und das machte ich jedes Mal beim Abschied. Ob das Liebe war, weiß ich nicht. Ich wusste jedoch, sie war dessen wert. Und wieder tauchte in einem Gespräch das auf, das ich auf ihre Sätze kaum achtete, die einen höheren Sinn übertrugen. Alles ging also durch mich selbst kaputt. Nd ich kann offen sagen, es ist wieder passiert. Vielleicht gäbe es noch eine Chance für irgendwelche Verbesserung, aber – wie immer – hatte ich keine Zeit dafür, irgendwas zu tun. Dabei denke ich auch, dass ich keinen großen Wert oder große Aufmerksamkeit auf ihre Worte legte, was allmählich dazu führte, dass man einen näheren Kontakt verlor. Etwas später veranstaltete meine Schuler so genannte „Offene Tür“, da lernte ich drei Freundinnen von Kasia kennen. Eine von ihnen wollte auch zu unserer Schuler. Die zwei anderen Agacia und Dominika waren die lustigsten Mädchen, das ich überhaupt traf. Das Schuljahrende war immer näher, und wir fingen an daran zu denken, was es in den Sommerferien zu machen gäbe. Plötzlich kam Damian auf die Idee, vorher ein bisschen zu arbeiten und dann irgendwohin wegzureisen. Um etwas Geld für Sommerferien zu verdienen, gingen wir zu McDonald’s im größten Einkaufzentrum in dieser Stadt. Ziemlich frühzeitig gaben wir unsere Bewerbungszettel an, so dass wir sie Arbeit sicher hatten. Verpflichtet waren wir nur noch dazu, sich beim Arbeitsarzt untersuchen zu lassen. Zur Untersuchung stellten wir und dreimal. Beim zweiten Mal, als wir zu dritt in einer langen Schlange standen, bemerkte einer von uns, dass etwas weiter hinter uns ein Mädchen aus der parallelen Klasse A steht. Ich wusste nur, dass sie nach Cottbus mitfuhr. Sogar ihren Namen kannte ich nicht, deswegen wetteten die zwei, ob ich auf sie zukomme und ihnen Vornamen erfahre. Anfangs sagte ich „nein, ich gehe nicht“. Darauf antworteten Damian und Grzesiek, dass ich nur zu ihr gehen sollte, mich vorstellen, ihren Namen bekommen und das wäre alles. Einen Moment überlegte ich, und dachte mir, dass es doch einfach ist, ich sollte gehen. Und los. Vielleicht war sie etwas überrascht, trotzdem erkannte sie mich. Unter größerem Eindruck waren aber Damian und Grzesiek, denn sie glaubten daran gar nicht, das ich es mache. Im Juli begannen wir mit der Arbeit. Jeden Tag gab es was Neues und kriegten neue Erfahrungen. Wir waren da nicht die einzigen Jugendlichen. Bei McDonald’s stellte sich such unsere Klassenkameradin ein. Sie arbeitete lediglich ab und zu. Wir lachten, dass sie auf der Mutterschutzfrist ist. Durch 10 Tage waren wir ständig beurteilt und betrachtet, weil es sich gewiss der Firma lohnte, die jungen Mitarbeiter zu wechseln. Am zehnten Tag unserer Arbeit wurde entschieden, wem der Arbeitsvertrag gekündigt wird und wem verlängert wird. Bis heute macht sich Damian Gedanken, wie es möglich war, das mich das Unternehmen zur weiteren Arbeit zuließ und ihn nicht, trotz – wie er es immer sagt – seines Aufopferns im Gegenteil zu mir. Quatsch. Grzesiek wurde auch gefeuert, aber es handelte sich um etwas Ernsteres und zwar bediente er einmal seine Freundinnen. Die bestellten zwei mittelgroß Cola, aber Grzesiek gab ihnen die größten aus, na ja, eine Bekanntschaft. Bestimmt bliebe diese Tat unbemerkt, aber einer der Jugendlichen – Szymon – teilte darüber der Leiterin mit, obwohl er dasselbe machte. Nach zehn Tagen von ersten zehn Angestellten blieben vier Leute an ihrer Stelle. Mich deuchte, es wird von jetzt an langweilig, denn ich war dort allein unter neuen unbekannten Leuten. In kurzer Zeit kam neue junge Mitarbeiter an. Unter anderen ein Mädchen, dessen Haare einem Schaf ähnelten, do dass die Oberhaupte sie anfassen musste. Ingesamt arbeitete ich bei McDonald’s über einen Monet lang. Inzwischen gab es eine der lustigen Situationen: ich musste mal raus mit einer Tasse Tee zu einem älteren Mann. Unterwegs lief mich ein Mädchen an ,weil sie meine Handynummer für seine Freundin wollte. Ich schaute kurz auf sie, dachte warum denn nicht? So war der außergewöhnliche Beginn einer Bekanntschaft mit Emisław. Schriftlich unterhielten wir uns ziemlich viel, mündlich erst einundhalb Jahre später. Eines Tages sagte mir mein Vater, dass es einen Studentenverband gibt und wenn wir auf eine Reise ans Meer fahren wollen, müssen wir uns nur anmelden. Denn in den ersten agen Augusts wurde ich dem Fristvertrag zufolge von der Arbeit befreit und gemeinsam mit Grzesiek und Damian schmiedeten wir Pläne für den Rest der übrigen drei Wochen bis Ende unserer Sommerferien. Wir waren also an diesem Angebot interessiert, besonders weil es ganz schön preiswert war, alles inklusiv und dazu noch ans Meer. Wir nahmen es sofort. Aus unklaren Gründen wurden wir informiert, dass die Reise abberufen wurde. Glücklicherweise gab es noch eine zweite Ausfahrt aber ins Gebirge. Trotzdem sagten wir zu. Unsere Eltern vereinbarten sich einen Termin, um alles genau zu besprechen. Die Schlussfolgerung lautete: wir dürfen fahren im Falle, wenn einer der Väter mitfährt. Wir nahmen diese Bedingungen an und mussten nur noch einige Tage abwarten. Am 16. August kamen wir alle auf den Bahnhof. Ohne Träne verabschiedeten wir uns von den Eltern und rannten zum Zug, um die besten Plätze zu belegen und damit es möglichst niemand in der Abteilung ist. Wir fanden eine total leere, also wir konnten alle endlich bequem sitzen. Wir waren zu fünf: uns drei, mein Vater und mein Hund, denn mein Erzieher wollte unbedingt, dass unser Tier da ist. Wenn man aber mit einem Erwachsenen und Freunden Zeit verbringt, gibt es dann keine Freiheit, denn wir konnten einfach nicht über alles reden, was wir vorhatten. Im Zug war es immer laut und ganz amüsant, doch überall benachbarten wir mit Studenten. Alkoholika trank man wie Mineralwasser. Wir hatten Spaß ohnehin. Am Ort, Biały Dunajec, sahen wir erst, wo wir landeten – bei Bergbewohnern. Es war ein reines Dorf mit nur einer langen Strasse. Wir lernten dort das Studentenleben, das heißt vom morgen trinken und rauchen, abends dasselbe mit größerer Menge Alkohols. Wir lernten auch Namen und Typen verschiedener Getränke. Umso war es seltsamer, dass wir nichts tranken, wodurch Studenten erstaunten. Echtes Unglück traf uns etwa in der Mitte unseres Aufenthaltes, als wir mal am späten Abend zu einem der drei Läden gingen. Plötzlich überfielen uns fünf Einwohner dieses verdammten Dorfes, weil – wie sich erst später erklärte – täuschten sie uns mit anderen Touristen. Unglaublich. Sowieso brachte uns ein Krankenwagen zum Krankenhaus in Zakopane. Wir wurden wieder untersucht. Auch das Problem der Rückfahrt mussten wir selbst lösen. Am häufigsten ist es in den Sommerferien so, dass das Ende nicht will. Und wir? Ganz im Gegenteil, wir zählten jeden Tag der Hölle auf Erden. Andererseits brachten uns Bräuche der Bergbewohnerin, bei der wir wohnten, zum Lachen. An einem Tisch mussten sechs Studenten sitzen, das war ihr Befehl. Falls nicht – wütend schrie sie und alle Studenten waren gleich gehorsam. Wegen aller Ereignisse fürchtete Damian irgendwohin auszugehen. Am Ende der Qual kam eine Gruppe der Jugend samt einem Priester. Damian lernte ein Mädchen kennen. In der Nacht wachten wir ständig auf, weil Damians Handy ganze Zeit piepste. Einmal wir mit meinem Vater, der über eine Reihenfolge sagte, welcher von uns als erster ein Mädchen hat, welcher als zweiter und welcher am Ende. Vor allem Damian, dann Grzesiek und ich bildete das Schlusslicht. Das war fast wie eine Prophezeiung, die aber erst fürs nächste Jahr zutraf. Endlich kam der lang erwartete Tag der Heimfahrt. Alle waren schon müde, noch mal sagten wir uns, dass wir nie mehr ins Gebirge fahren. Außerdem bekamen wir eine gute Erfahrung, dass man mit Bergbewohnern nicht umgehen sollte, Das Böse steckt an ihrer Mentalität. Seit diesen Sommerferien erkennen wir gleich, ob jemand südliche Wurzeln hat. Es war ab und zu geil, denn ein Studentenleben gefiel uns sehr. Trotzdem nie mehr Gebirge! Dabei ist noch eine Sache auffallend – ich erkrankte. Eine Erkältung aus Bergen hatte sehr schlimme Folgen; ich verlor meine Stimme, was vorher nur einmal und zwar in der Grundschule passierte. Es musste etwas mit der Goralin und ihrer Räche zu tun haben. Für die Schule verspätete ich mich ungefähr zwei Wochen. Während ich erste Woche zu Hause verbrachte, rief mich Damian an. Er stellte mir meine Idee von der Zeit, als wir noch in der ersten Klasse waren. Es ging nämlich um Klassenwechsel: wegen meiner deutschsprachigen Kenntnisse sollte ich zur Klasse B, Damian mathematisch begabt zur Klasse E, und Grzesiek bleibt in der Klasse C. Am Telefon fragte mich Damian, ob wir es in Gang setzen, wobei ich selbstbewusst zustimmte. Und so schickten wir unsere Eltern zu Klassenerziehern, die unseren Entscheidungen einverstanden waren. Von diesem Moment an fühlte ich mich sehr stolz, denn ich wurde einer der in Polen wenigen bilingual unterrichteten Schüler. Zudem war nun Herr K. mein Klassenerzieher, was mich riesig erfreute. Das ist ja ein lebenslustiger Mensch. Zur neuen Klasse hatte ich ein seltsames Verhältnis und zwar nach meinem Plan sollte ich ausschließlich die DSD-Prüfung vor Augen haben und danach streben. Klassenbeziehungen waren mir ganz unwichtig. Ich kam hierher lediglich für die Zulassung zu DSD C1. Unbedingt wollte ich Unterrichtsstunden mit unserem „deutschen Kraftwerk“ in der Schule, also mit Herrn S. Im Laufe der Zeit erfuhr ich jedoch, dass solche Fächer, die auf Deutsch unterrichtet werden sollen, nur zur Hälfte in dieser Fremdsprache verliefen. Außerdem bekam ich das Gefühl einsam in einer fremden Klasse zu sein. Für Klasse C galt ich als Verräter, Damian auch. Und mal wieder musste ich gegen dieses Vorurteil kämpfen, in dem ich beispielsweise deutsche Aufsätze korrigierte. Allerdings machte ich das schon lange her… Derzeit war die Situation mit Sandra durcheinander. Zwar knüpften wieder einen Kontakt an, unterhielten wir uns viel, aber sahen einander selten. Sandra kannte ich seit Gymnasium. Sie war damals eines der hübschesten Mädchen, das mir gefiel. Nachher gab es eine einjährige Pause, bevor wir noch mal anfingen. Es war keine wahre Liebe, aber ich dachte, warum denn nicht. Als Mädchen hatte sie viele Vorteile, nicht nur ihre Schönheit, sondern auch die Fähigkeit, sich überall abfinden zu können. Auf den Mund war sie auch nicht gefallen. Es zählte doch, aber hier endet die Liste. Sandra liebte mich vom ganzen Herzen, sie sagte auch, sie kann meine Puppe sein, ich könnte sie nutzen, sie will nur, dass ich sie liebe, kuschle, und nah bin. Trotzdem täuschte ich nur vor, dass ich sie auch liebe. Alles in allem am 6.10.07 waren wir schon zusammen. Ich weiß, nach solchen Sachen soll ein Mädchen nicht fragen. Doch sie sollten stattdessen gebeten werden, denn so macht ein Gentleman. Ich aber bin zu schüchtern. Als ich fragte, warum sie bis zum Moment, wenn ich sie bitten würde, nicht wartete, antwortete sie, sie habe gewusst, dass ich es nicht tue. Ja, das stimmt. Ich könnte alles sagen, aber dies Einzige nicht, ich hätte bestimmt viele Probleme, um sich richtig und taktvoll auszureden. Sogar wenn das echtes Verlieben wäre, würde ich es ja lange, zu lange Zeit, verbergen. Hier muss ich noch darauf hinweisen, dass ich fürchte offen über diese Gefühle zu reden. Noch mehr befürchtete ich, sie zu zeigen, ich finde dann nicht genug Mut, obwohl ich weiß, dass sie erwidert werden. Nach so langer Zeit hielt ich Sandra für ein Mittel. Eigentlich wollte ich die Vergangenheit vergessen, als ob es nie passierte und ein neues Konto eröffnen. Wie erwähnt, verabredete ich mich mit Sandra während dieser bekannten drei Wochen keinmal. Anfangs waren wir beide glücklich. Je mehr Zeit es verlief, umso mehr und öfter langweilte ich mich. Zuletzt fand ich eine neue Beschäftigung. Es klingelt seltsam, aber ich war eher an meinem neuen Handy und seinem Software interessiert als an Sandra. Etwas Verrücktes passierte mir, denn ein materielles spielte für mich eine wichtigere Rolle als ein Mensch. Es vergingen drei Wochen und an einem Tag sprach mich Sandra an. Zuerst wollte sie nur beobachten, wie ich darauf reagiere, wenn sie mir das Paarsein verkündet. Auch bei diesem Mal passte ich auf ihre Worte nicht auf. Schließlich sagte Sandra mir ab, dass sie geht. Mich berührte das jedoch nicht, sogar wenn Sandra den Satz zweimal wiederholte. Ich hatte damals andere Probleme; ich besaß nicht mehr diese Fähigkeit, dank deren ich mich in einer neuen Lage abfinden würde. Deswegen musste ich irgendwie mit allem zurechtkommen, was mich manchmal überwand. Seit der ersten Klasse veränderte sich vieles. Doch ich beschrieb schon mal, wie leger ich mich verhielt. Im Laufe der Schuljahre beeinflussen mich verschiedene Leute. Mit Leuten, die einen schlechten Ruf hatten, ging ich um, anstatt sich an den ersten wahren Freunden zu halten. Dies halt ich für einen Reinfall des Jahrhunderts. Charakterseigenschaften. Ja, dieses Wort benutzte ich oft. Dank gesammelter Auskünfte über mich selbst, erfasste ich einige Schlussfolgerungen. Was ich anders machen konnte, was trotzdem gut war, was am schlimmsten war. Allmählich ordnete ich jeden Teil meines Lebens. Im Oktober kam zur Schule eine Freundin von mir her. Einen Monat früher lag sie in einem Krankenhaus, erst dann konnte sie die Schule besuchen. Die kannte ich schon seit dem Silvesterabend 2006/2007, als ich zu Gast zu einem Freund von mir kam. Knapp ganze Nacht redeten wir. Nach diesem Abend führten wir von Zeit zu Zeit Gespräche, aber je später, desto seltener. Eines Tages begegnete ich ihr bei McDonald’s, als sie als eine Kundin kam. Erst im September konnte ich sicherstellen, dass sie die Schülerin unseres Lyzeums ist. Seitdem sie bei uns empfangen wurde, erneuerten wir die Bekanntschaft. Ich denke, ich fiel ihr ganz gut auf. Edyta war ein nettes Mädchen, an ihr erkannte ich sofort, dass sie in der Familie einen Goralen / eine Goralin haben musste. Sie sagte dem zu, aber ich verriet nicht, wonach ich es erkannte. Trotzdem hielt ich sie für eine gute Freundin. Wir konnten uns voll verständigen. Edyta war nächstes Mädchen, dass meine Angst vor einer Nähe entdeckte. Ich weiß nur nicht, wie es dazu kam, dass ich während unserer langen Gespräche ziemlich viel über Kasia redete, aber ich kenne ganz gut Sache. Ich handele oft so, dass ich bei Mädchen von anderen Mädchen erzähle… was sehr aufregend ist. Eines Tages erzählte ich Edyta von einem Wunsch von Kasia, sie wollte nämlich das bekannte Kinofestival „Camerimage“ besuchen. Dieser Wunsch verwirklichte sich aber nicht. Deswegen musste ich auch etwas von der Lebenslaufes von Kasia darstellen; woher ich sie kenne usw. Ihre Gestalt prägte sich stark in Edytas Gedächtnis ein. Durch einen Gedanken an sie schien Edyta irritiert zu sein. Es war ja sehr problematisch es einfach zu vergessen. Deshalb versuchte ich vielmals sie zu Kasia zu vergleichen, um zu zeigen, dass Edyta viel besser auffällt. Andererseits hatte alles eine Chance anders zu enden. Am Ende Oktobers organisierte ein Freund von mir seine 18-Jahre-Gebutstagsparty und ich sowie Edyta kamen dort, etwas unvorgesehen. Die Party endete für mich na 15 Minuten wegen eines Anrufes meines Vaters, der mich unbedingt brauchte. Es könnte doch so schön sein. Rund um Weihnachten war der Gipfel. Durch Kasia, die davon nie wusste, fiel alles in den Abgrund runter: wir hatten keine gemeinsame Sprache mehr, nichts. Es geschah allmählich…Ich wollte noch etwas retten, es gelang jedoch nicht. Irgendwann kamen nächste Sommerferien. Hierzu muss ich eine ganz neue Person einführen. Seit zwei Jahren half ich einer Freundin von J. bei Deutschhausaufgaben. Eines Tages sprach mich ein Mädchen über „GG“ an. Sie schrieb mir, sie habe meine Nummer aus unserem Schulforum. Einige Tage später erfuhr ich von ihr, dass sie J. kennt und von ihr erhielt sie diese Nummer. Durch zwei Jahre übersetzte ich zum Spaß ihre Hausaufaufgaben, denn ich wusste, dass ich etwas Neues kennen lernen kann. Vor den Sommerferien im Jahre 2008 wurden unsere Gespräche etwas anders, wir sprachen von ganz verschiedenen Dingen, obwohl wir uns ständig nicht einander sahen. So erfuhr ich, dass sie bald an die polnische See fährt und zwar nach Kołobrzeg. Dort wird sie circa drei Wochen sitzen. Derzeit plante ich mit Mariusz einen Ausflug an die Küste, bis ich an einem Tag eine Nachricht von Marta bekam. Zuerst wusste ich gar nicht, um wen es sich handelt, so tief war ich überrascht. Von wem Marta meine Handynummer hatte war klar, aber vor allem war ich gespannt, warum sie überhaupt an mich schrieb. Ich dachte, dass einen Grund dafür geben muss. Den konnte ich nicht erraten, trotzdem deuchte mich, dass es eine List sein muss. Ich meinte, J. wollte sich rächen, indem sie Marta benutzt, so dass sie einen Kontakt mit mir anknüpft. Im Laufe der Wochen erklärte sich etwas mehr die Situation. Marta war wirklich in Kołobrzeg und hatte einfach Langeweile. Mariusz und hatten vor ans Meer zu fahren, aber den Ereignissen zufolge waren wir gezwungen den Plan ein bisschen zu verändern. Zwar wollten wir immer noch hin, aber nur durch Kołobrzeg. Marta weckte an mir Interesse, wer sie ist, wie sie aussieht, und ähnlich. Leider ließen die Eltern von Mariusz ihn nicht fahren, hingegen durfte ich stets, aber falls jemand mit mir fährt. Ich dachte die Reise ist eigentlich vorbei. Zum Glück irrte ich mich überwiegend, denn als meine Eltern nach Sulejów wegfuhren, sagte mit mein Vater, dass ich am selben Tag einpacken muss und ans Meer ausfahren. Ich erstaunte sehr, aber ich machte das, ich fuhr nach Kołobrzeg ganz allein. Am Ort lernte ich nach fast zwei Jahren Marta kennen. Zum ersten Mal trafen wir uns, als sie und ihre Gruppe gerade aus einer Kirche ausging. Sie sah irgendwie vergeistigt aus. Marta machte auf mich einen positiven Eindruck – ich wusste längst, dass sie sehr intelligent ist und dazu sehr schön. Blonde, goldene Haare sollen mich meinen Voraussetzungen nach, nie bewundern, diese Farbe aber doch. Das entdeckte ich aber etwas später. Durch meine Ankunft fanden wir endlich die Möglichkeit, alles klar zu machen. Da entstand auch eine interessante Geschichte: als J. hörte, das ich zu Marta kam, war sehr sehr wütend. Sie beklagte gleich Marta über Verrat – sie dachte, dass mich Marta so manipulierte, dass ich kam. Für mich war alles komisch. Es war meine Entscheidung dorthin 600km zu fahren, eigentlich ins Blaue. Für Marta war diese Situation traurig,, sie verlor auf diese Weise eine der besten Freundinnen. Vier Tage lang lebte ich selbstständig und täglich Marta besuchend. Jetzt weiß ich, es lohnte sich, Marta persönlich kennen zu lernen, obwohl zwei Jahre vergingen. Nachher verlängerte ich meine Reise und fuhr weiter nach Gdynia und Sopot, um Freunde zu treffen und gemeinsam Bier bei McDonald’s zu trinken. Erst dann kam ich nach Hause zurück. Ein Ausflug auf eigene Faust gefiel mir sehr, deshalb hoffe ich den im nächsten Jahr zu wiederholen. Was aber Marta betrifft, nach Sommerferien trafen wir uns öfter, besonders am Ende Oktobers. Da fing ich an, sich Schritt für Schritt an Marta emotional anzubinden. Sie erweckte an mir ehrliche Gefühle, was mir bisher nie passierte. Es ist etwas ganz Anderes, etwas Wahres wie noch nie.
Alles in allem bin ich überglücklich, dass Marta da und mit mir ist für jetzt und künftig!
J. bitte um Verzeihung u. wünsche trotz allem alles Gute
Robert

środa, 29 września 2010

Mein Kampf

Als glückliche Bestimmung gilt es mir heute, dass das Schicksal mir zum Ort des Lernens gerade das VIII. Lyzeum zuwies. Dies war der Ort, wo sich alles wirklich komplizierte. Mein Leben war da nämlich durcheinander. Na doch, „Ziemlich” bedeutet viel zu wenig. Bis heute denke ich, niemand erlebte dort mehr als ich. Ich weiß nicht mehr genau, wie ich es selbst schuf, aber in meinem ehemaligen Gymnasium fand so was überhaupt keinen Platz. Wenn ich nun an die vergangene Schulzeit denke, fällt mir zunächst auf, dass ich mich damals total richtig verhielt. Du, mein lieber Leser, musst es wissen, dass man ein festes Muster in meinem Benehmen finden kann. Einfach gesagt, funktioniere ich ganz umgekehrt als die zweite Person. Wer ist dann der Zweite? Am häufigsten ist es ein Freund von meiner Wenigkeit. Der spielt eine wichtige Rolle eines Grundes, auf dem mein Wesen beruht. Dann habe ich das Gefühl gewisser Sicherheit. Von dem an kann ich weitergehen. Schon mal war es der Fall, als ich meine Gedanken extrovertiert zeigte und etwas davon unserem Deutschlehrer, Herrn Książek erzählte. Der ist besonders lebenslustig. Den könnte man einfach nicht entweder leiden oder hassen. Sogar sein Outfit sagt laut der ganzen Welt herum: kann ich mich irgendwie ärgern? Äh… das ist möglich, ok, aber das ließ er nur einmal sehen. Und ich war natürlich die Ursache. Es ging nämlich um seinen Lehrertitel - Professor. Da ich sehr oft skeptisch und dazu manchmal ironisch bin, rief ich sofort, wer sei hier in der Schule etwas mehr als Magister? Und dann beging ich einen peinlichen Fehler. Ich stellte allen meine Meinung auf dem Schulforum dar. Natürlich wurde meine Äußerung sofort zensiert und zwei Tage später im Unterricht sagte Herr Książek zu mir: „Liebes Robertchen…" - eine schöne Anrede und nachher begann er zu brüllen. Es war klar. Der Tag, an dem ich unnachgedacht meine kurze Rede auf dem Forum hielt, war sozusagen einer der besten in meinem Leben. Und nicht wegen dieser Nachricht, durch die ich zuerst sehr stolz war, sondern ich kriegte von demselben Herrn Książek ein tolles Angebot. Das ist wohl weltweit bekannt, dass ich mich ursprünglich um einen kleinen Platz in der bilingualen Klasse B bewarb. Leider erklärte mir die Schulsekretärin, dass ich keine großen Chancen habe, weil man sehr viele Punkte erreichen musste. Oder auch wenn man das Zertifikat Deutsch oder Ähnliches hat. Darüber erwähnte sie aber nicht. Ich, lust- und kraftlos, verzichtete auf die Bewerbung, wollte aber immer noch meine zweite Chance benutzen, also die Klasse C, die meinen Interessen auch adäquat war. Das klappte erst beim Besuch bei der Schuldirektorin. Ein direktes Gespräch zwischen Menschen ist immer viel besser, als nur eine elektronische Wahl und ein Wettkampf um Punkte. Erste Schritte in meiner neuen Klasse waren gelungen. Mich erstaunte sofort, dass es fast nur weibliche Schüler gibt. Und nicht nur in der Klasse, zu der ich gehörte, sondern in der ganzen Schule. Na gut, warum denn nicht. Ich war eher ans Gleichgewicht der allgemeinen Zahl der Jungen und Mädchen gewöhnt. Damals hatte ich keine Ahnung, dass es jedenfalls schön wird, so wie auf dem Klassenfoto. Alles ging ausgezeichnet, jeden Tag wollte ich in die Schule zurück, obwohl es nicht normal für das Leben eines Schülers scheint. Das Schulleben hielt ich für ein Paradies. Das war für mich sogar unglaublich, so dass ich einmal ausdachte: was sagen die anderen, wenn ich mich in die Klasse B versetzen möchte? Wie gesagt, so gemacht. Ich teilte einigen Personen mit, dass ich solche Absicht hätte. Ich wollte prüfen, ob sich die Versetzung lohnt, ob wir alle wirklich so integriert sind. Die Wahrheit ist aber, ich sehnte mich ein bisschen nach jener Klasse, obwohl die Leute dort mir unbekannt waren. Das war ein Traum von vielen Jahren. Bis ich das tolle Angebot der Versetzung bekam. Bevor ich geantwortet hatte, fiel mein Traum in den Abgrund runter. Für kurze Zeit war ich verzweifelt. Aufgegeben habe ich jedoch nicht. Mal sehen, wie es weiter gehe. Das nächste Ereignis, an das ich mich erinnern kann, ist das zufällige Begegnen eines Mädchens aus der Klasse 1B (der zweisprachigen Klasse), das sagte, dass ich seiner Freundin gefiele. Ich antwortete mit einem für mich charakteristischen Satz "Ok, na fein" und ich floh weg. Denn das interessierte mich kaum. Diese wirklich schönen Tage genoss ich nicht lange. Ich - ein alles bemerkender Mensch, sah sofort, um welches Mädchen es sich handelt. Doch wenn einer in einer kleinen Gegend, also beispielsweise in der Schule verfolgt wird, weiß man sofort, wie „der Spion" aussieht. Keine Hilfe eines Freundes von mir benötigte ich, um festzustellen, dass sie leider in mich verliebt war. Wie peinlich! Erst später erfuhr ich, wie sie heißt. Da sie und ihre Freundinnen bei der Werbung für einen so genannten „Modellwettbewerb” halfen. Das war ein schöner Anlass für sie, mich dabei kennen zu lernen. Wirklich gesagt war Monika kein hübsches Mädchen. Jeder meckerte sofort, wer das ist, wie sie aussieht und so weiter. Ein Bekannter sagte sogar, dass durch die Bekanntschaft mit ihr mein allgemeines positives Bild verschlechtert wird. Wollte ich den Kontakt aufhören, hätte Monika das sicherlich nicht gemacht. So beginnt mein problem- und sorgloses Leben zu komplizieren. Weißt du, ich liebe, wenn die Leute herum für mich nett und sympathisch sind. Monika musste so sein und dachte sicherlich, dass sie mich dadurch bezaubert. Nein, ich hielt mich steif. Das schlimmste passierte danach. Meine zwei besten, aber ehemaligen Freundinnen (von mir) Karolina und Kamila wollten vermutlich zuerst bei der Aufnahme in die Klasse B gehen. Einer von ihnen gelang es nicht. Da sie echte Freundinnen sind, wollten sie kaum in zwei verschiedene Klassen. So gingen die Lieben Wesen in die geisteswissenschaftliche Klasse C, wo sie zum Beispiel mich trafen. Das ist kein Reinfall! Die zauberten mich echt. Ich war deswegen schüchtern in Verhältnissen zu ihnen. Ich meine, wir waren alle fest befreundet, einfach super geil verging uns die Zeit… Immer noch behielt ich schöne Erinnerungen. Schon damals war ich leider der „Typ C". Das heißt: „Du wirkst unabhängig. (…) Hinter dieser Souveränität verbirgt sich jedoch auch deine Angst vor wirklicher Nähe. Du befürchtest, verletzt zu werden, wenn du tiefere Gefühle für jemanden entwickelst." Schon Kamila kam auch auf diese Idee und was wichtig ist, stimme ich der ganz zu. Ich hatte etwas Angst vor offenen Gefühlen. Ich hielt also eine kleine Distanz, trotz großer Freundschaft. Denn mit keinen anderen Personen plante ich Ausflüge so gern. Plötzlich tauchte die Klasse 1B auf. Die tief verliebte Monika und ihre drei Freundinnen. Sie nahmen mir viel Zeit weg, während deren ich sie alle besser kennen lernte. Also Jola, die eine feste Freundin von Monika war. Jola scheint ein nur lachender "Automat" zu sein. Was Monika sagte, war Jola damit sofort einverstanden. Die anderen Freundinnen hießen Agata und Asia. Die letzte hat einen reichen Lebenslauf und konnte immer etwas über andere sagen. Anfangs wusste ich nicht, dass die Lieben Wesen, also Karolina und Kamila schon früher Asia kannten. So erführe ich etwas von ihr. Bei der Aufnahme neuer Schüler hing eine Liste der Neuaufgenommenen. Es gab eine unerwartete Situation, dass Asia einer Schülerin von der neu geschaffenen Klasse 1C begegnete. Die Schülerin hieß Ania. Asia warnte die getroffene Ania vor Kamila und Karolina. Die beiden erfuhren es jedoch von Ania. Wahrscheinlich so fing der riesige Streit an. Vielleicht war ich nur ein Vorwand, denn in kurzer Zeit begannen die Mädchen von beiden Klassen sich häufig zu beklagen. Und ich hatte nichts gegen die Bekanntschaft sowohl mit der eigenen Klasse C, als auch mit der Klasse B. Es war schrecklich bald. Ich wurde nämlich zerrissen. Heimlich unterhielt ich mich mit beiden Seiten. Ich kann mich noch an Angriffe Monikas erinnern, als durch einen Anruf an Karolina meine ganze Welt ruiniert wurde. Jede Seite wollte mich für sich behalten. Und ich war wieder in der Mitte. Ich wollte schließlich nicht entscheiden, wen ich besser finde und mit wem ich verbleiben möchte. Eine lustige Sache war es, wie sie mich benutzen wollten. Für etwas Zeit spielte ich sogar die Rolle Karolinas Freund. Ich könnte sagen, das war die beste Zeit von allen. Die Rolle des Freundes - und was am wichtigsten ist - des Lieben Wesens gefiel mir. Doch Karolina ist meiner Meinung nach die schönste von den so genannten Schönheitsarten. Vom Anfang an machte sie auf mich einen sehr tiefen Eindruck. Besonders ihre Schönheit, wie sie sich präsentierte, ihr Augenblick, ihr netter Charakter...alles. Andererseits Monika, die mit sich nichts Besonderes vorstellt, kam auf eine Idee, dass ich die Rolle ihres ausgedachten Verwandten spiele. Da sagte ich zu, aber wie könnte ich doch das schönste Liebe Wesen belügen?! Natürlich im Gespräch mit ihr verneinte ich sofort, dass ihr zu Monikas Familie gehöre. Mich ging es nicht an, was Monika denken wird. Ich wollte diesmal ganz treu sein. Wie ich nicht gemacht hätte, wäre nix gelungen. Wieder musste ich mich entschuldigen. Warum dachte ich nicht an die Aufgabe der Bekanntschaft mit Monika?! Verliebt war ich doch nicht. Vielleicht hätte alles anders geendet. Ich halte sie für schuldig, jetzt. Sie zerstörte alles Gute. So hatte ich doch etwas Missverständnisse mit Karolina und Kamila. Es war nicht mehr so gemütlich wie vorher. Eines Tages, das war wahrscheinlich Donnerstag, griff mich plötzlich die Darmgrippe an. Ich wurde kurz nach diesem Ereignis krankgeschrieben und nach Hause geschickt. Mit der letzten Kraft versuchte etwas Nettes Karolina zu sagen. Ich kann mir die Worte nicht mehr hervorrufen. Durch die Krankheit verabschiedete ich mich von der Schule. Mein Pech wurde weiter verzögert. Endlich wurde ich von den Lieben Wesen über alles beklagt. Ich war gezwungen, mich für alles zu entschuldigen. Meine Kontakte in paralleler Klasse gefielen den Lieben Wesen kaum. Das war meine größte Sünde. Ich weiß auch nicht mehr, wenn sich die Beziehungen zwischen mir und den Lieben Wesen so sehr verschlechterten, dass es zu ihren Lügen kam. Vielmals hörte ich, dass eine auf eine Sprechstunde mit einem Arzt vereinbart ist. Einmal bis zweimal in Woche ist noch möglich, aber an öftere Besuche oder Familienausflüge konnte ich überhaupt nicht glauben. Sehr, sehr oft sagte ich, dass ich keine Gefühle habe. Nein, ich wollte so, sonst könnte mich jemand tief verletzen. Ehe ich entschloss, keine, sogar einzigen, Gefühle auszudrücken, war ich ein ganz sensibler Junge gewesen. Der Streit prägte stark  meinen Charakter. Am Ende vom Dezember ärgerte ich mich schließlich über die Lügen. Deshalb entschied ich mich ihnen meinen Ärger zu zeigen und sie auch zu nerven. Dieser Weise nach erwähnte ich darüber Monika. Sie war, wie immer, hilfsbereit. Die Spitze, die für mich unerträglich war, war die Lüge zu dem Thema des Silvesters. Ich wollte nicht nur mich verbessern, sondern auch die Beziehung zu Kamila und Karolina. Ich erfuhr aber, dass bei ihnen nichts veranstaltet wird. Ok, schade. Daran glaubte ich, denn eine solch schreckliche Lüge passt zu ihnen nicht. Könnten die doch so jemanden belügen? Ja, mich. Einige Tage später fragte ich nach dem Silvester eine Freundin von mir. Eben sie verriet, dass es jedoch stattfand. Dass die beiden ihr dasselbe sagten, dass sie erfuhr, wie die beiden besoffen waren, dass die Lieben Wesen sich sehr amüsierten usw. Diese Freundin ist glaubwürdig, so vertraute ich ihr. Sie hatte Recht. Aus dieser Situation ergab sich mein Ärger. Zornig war ich schon, als ich diese Neuigkeit hörte. Ich musste doch was unternehmen. Und zwar wandte ich mich an Monika. Sie war froh, weil ihr Streit mit Karolina und Kamila dauerte. Zweitens - ich, näher mir. Alle Ereignisse änderten meine Charaktereigenschaften. Ich fing an immer was Neues zu planen.Inzwischen rief mich ein Freund von mir, Mariusz. Der erzählte, dass ihn ein Freund von ihm belog. Er bestrafte ihn, indem Mariusz ihn für zwei Monate nicht besuchte. Das hielt ich für eine gute Idee. Warum soll ich so was in meinem Fall nicht benutzt haben? Ich bin doch fähig für zwei Monate zu schweigen.Meine Entscheidung trat also in die Kraft. Das geschah vom zweiten Januar und sollte genau zwei Monate, also bis zweitem März dauern. Theoretisch. Die ersten Tage waren für die Lieben Wesen sicher schockierend, dass ich nichts bei ihrer Anwesend sage, auf sie nicht schaue oder einfach bemerke. Ich bin aber hartnäckig. Wie gesagt, so gemacht. In ersten Tagen stellte mir Karolina eine einzige Frage, ob die bekannten Mädchen aus der 1B zur Weißen Schule mitfahren. Ich sagte, dass ich nicht weiß - das war der erste und der letzte Fall, als ich mein Schweigen unterbrach. Da die Lieben Wesen keine Freundinnen mehr von mir waren, fand ich neue freunde in der Klasse 1B. Die Zeit verbrachte ich oft mit ihnen, das heißt mit vier Mädchen. Anfangs reizte mich, dass ich viele Situationen plante. Dass Monika ganz zufällig hinter oder vor Kamila und Karolina geht und redet laut, dass sie und ich unglücklicherweise Schlittschuhlaufen nicht gehen können. Meine Pläne basierten darauf, dass ich wollte, dass Karolina und Kamila möglichst oft hören, wie gut ich mich mit der Klasse B amüsiere, dass wir dort und dort verabredet sind. In Wirklichkeit trafen wir uns nie in der Stadt. Wenn schon, dann ganz zufällig. Denn ich wusste, dass Monika für Ausgänge keine entsprechende Person ist. Trotzdem ging ich mit ihr viel und oft um. Aber nur in der Schule. Monika bot mir einmal an, dass ich, sie und einige Freunde von ihr irgendwohin auf eine Eisbahn gehen. Ich zählte sofort die Vor- und Nachteile und weil es einen großen Nachteil gab, lehnte ich höflich ab. Dass ich nur mit den Lieben Wesen nicht mehr spreche, sah jeder. Eine Bekannte fragte, was los ist, dass wir uns nicht mehr kennen. Ich versuchte möglicherweise, dass ich mich so behandle, als ob nichts passierte. Diesen Folgen nach befreundete ich mich mit ein Paar Leuten aus der Klasse 1B. Monika zog sogar zu ihrer Oma, die mir nah wohnt, um. Sicherlich wegen mir. Sie wusste nicht, dass es unmöglich ist, dass ich jemanden lieben könnte. Davor hatte ich große Angst. Ich spezialisierte mich allmählich in meinen Plänen. Ich sage es offen: ich steuerte mit Monika, denn sie erfüllte die von mir gegebenen Aufgaben. Immer wenn ich sagte, dass ich einen Plan hätte, lächelten schon alle. Wir waren eingespielte Freunde.Ich bemerkte es kaum, wie Monika meinen privaten Krieg in ihren verwandelte. Ich floss nicht mehr darauf ein, was sie macht, was sie an Lieben Wesen schreibt usw. Ein von meinen schönen Plänen war der allgemeine Friede zwischen beiden Klassen. Das war doch unerträglich, wie sich alle streiten und ständig hetzten gegen einander. Dazu kam es aber nicht. Ich hatte keine Lust sich in ihren, nicht mehr meinen, Streit zu engagieren. Mich quälte schon alles. Meine Achtung lenkte ich auf meinen Charakter. Ich hatte neue Vorbilder, die mir gefielen. Außerdem ordnete ich meine Eigenschaften, ich strebte nach meiner ursprünglicher Form, wie ich am Anfang vom Schuljahr war: leger, lebenslustig, extrovertiert.Wenn es um meine Klasse geht, konzentrierte ich mich eher auf Jungen, mit denen ich etwas Gemeinsames hatte. Die Kontakte wollte ich erneuern. Am schlimmsten war es nach dem Neujahr, als ich sehr bedauerte, dass ich in der letzten Woche vor Weihnachten wegen Erkältung in der schule nicht war. So kommunizierte ich mich mit einigen Leuten nicht. Es überraschte mich, dass ich mich wieder gewöhnen musste.Im Februar organisierte die Klasse B einen Ausflug nach Deutschland. Nicht alle fuhren. Einige Personen, die blieben, lernte ich kennen. Auch Asia und Agata blieben in Polen. Da sie meine bekannten waren, verbrachte ich ein Teilchen der Freizeit eben mit ihnen. Mich deucht, ich entdeckte sie noch einmal. Mir fiel es auf, dass ich früher fast nur mit Monika umging. Am besten finde ich Asia. Mir gefällt sehr ihr starker Charakter, weil sie sich daraus nichts macht, was ich sage. Wir können uns übereinander ärgern. Wir stritten uns nie wirklich. Das ist das, was anderen mangelt. Agata ist ungefähr das Gegenteil von Asia. Jemand, der an den Gott glaubt, würde sagen, dass sie ein gutes Herz und gute Seele habe. Von diesen Eigenschaften bin ich nicht ganz überzeugt. Ich weiß nicht, was ich von ihr halten soll. Wir fingen an, sich an das leben ohne Monika zu gewöhnen. Gemeinsames Treffen ohne sie z. B. in Manufatura oder Ausgänge ins Kino und so weiter. Ich fand es manchmal besser, als wenn es noch Monika dabei nicht gewesen wäre. Sogar dachte ich über mein vergangenes Leben nach. Daran, was Monika änderte in meiner ruhigen Existenz. Ich verstand das, was mir die anderen schon lange einprägen wollten. Deshalb entschied ich, dass sie genau an alles schuld ist, sie vergiftete mein Leben. Nach ihrem Ankommen aus Deutschland hatten alle von uns 3 Angst, was wir ihr sagen sollten und wie sie reagieren wird. Ob wir uns irgendwo und irgendwann vereinbarten, oder was. Meine beste Rolle - Pläne schmieden. Ich verblieb also mit anderen, dass wir uns nicht trafen. Monika konnte doch sehr eifersüchtig sein. Einmal verabredete ich mich mit Asia vor Monikas Hochhaus. Es ist nicht wichtig dabei, was wir machten, sondern was war, als ich sie zur Haltestelle brachte. Unterwegs in der Nähe von Monikas Wohnung hörten wir plötzlich jemanden laufen. Ich sagte witzig, das sei Monika. Asia erschrak sich dadurch sehr. Natürlich rannte eine Frau, denn sie wollte ihre Straßenbahn nicht verpassen. Das zeigt, dass alle einen Abstand von Monika hielten. Eines Tages entschloss ich, dass ich Schritt für Schritt immer weniger mit ihr zu tun haben werde. Schließlich will ich sie nicht mehr kennen. Für ihre Vergangenheit und für das, wie sie mich ruinierte. Zuerst wird sie aber ihre Freundinnen verlieren. Ich zeige ihr kalte Schulter. Zugleich hoffe ich auf gute Verhältnisse mit den Lieben Wesen in der Zukunft. Vorgesehen war der Termin der 2. März, wenn ich mich an sie wenden soll. Eine Freundin von mir schlug mir den 8. März, den Frauentag vor.Es gelang auch nicht, obwohl ich Karolina alles Gute wünschte und entschuldigte mich für mein Benehmen. Ich konnte erwarten, dass ich keine Antwort von ihr bekomme, aber ich glaubte daran kaum. Heute habe ich eine kleine Hoffnung, dass ich endlich was dagegen tue und das offen bei beiden mir Beliebtesten Wesen.
Viele Grüße für Liebe Wesen
Robert

Mein Kampf. Der Geschichte zweiter Teil: Vorwort

Ludwig Fulda

Wenn …
Ja, hätte mir von Anbeginn
So manches nicht gefehlt,
und hätt’ ich nur mit anderm Sinn
den andern Weg erwählt,
und hätt’ ich auf dem andern Pfad
die rechte Hilf’ empfahn
und so stattdessen, was ich tat,
das Gegenteil getan,
und hätt’ ich vieles nicht gemusst
auf höheres Geheiß
und nur die Hälft’ vorher gewusst
von dem, was heut’ ich weiß,
und hätt’ ich ernstlich nur gewollt –
ja, wollt’ ich nur noch jetzt,
und wäre mir das Glück so hold
wie manchem, der’s nicht schätzt,
und hätt’ ich zehnmal so viel Geld
und könnt’, was ich nicht kann,
und käm’ noch einmal auf die Welt –
ja, dann!




Das Gedicht gilt als Vorwort zum bald Kommenden:
Mein Kampf